29.11.2004 Seite 2 Seite 1
“Tiefgang” als Eckstein für moderne und traditionelle Gottesdienstformen
Thomasmessen, Taizé-, After-Work- und Themen-Gottesdienste sorgen oft für steigene Besucherzahlen
“Im Hinblick auf moderne Gottesdienstformen bin ich ganz zuversichtlich: Die jungen Pfarrer haben damit keine Probleme,” berichtete Prof. Dr. Hans Erich Thomé vom Theologischen Seminar in Herborn während einer Podiumsdiskussion. Er betonte jedoch, dass er als Ausbilder der künftigen Pfarrerinnen und Pfarrer darauf achte, dass die Gottesdienste Tiefgang behalten. Er sehe keine Grenzlinie zwischen modernen und traditionellen Gottesdiensten verlaufen, sondern zwischen guten und schlechten - und die gebe es bei allen Formen.
Ist der Gottesdienst relevant für mein Leben?
Die Podiumsdiskussion fand im Rahmen der Abendveranstaltung zum Thema "Alternative Gottesdienst in Hessen und Nassau” statt, zu der die Evangelische Sonntagszeitung am Freitag, 26. November, in Frankfurt eingeladen hatte. Vor der Diskussion stellten vier Pfarrerinnen und Pfarrer alternative Gottesdienstformen vor. Tobias Utter, Pfarrerin Natascha Reuter, Pfarrer Dr. Reiner Braun und Pfarrer Andreas Klodt berichteten über ihre Erfahrungen mit Gottesdiensten für Kirchenferne, mit Taize-Gottesdiensten, mit Thomasmessen und After-Work-Gottesdiensten.
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