Ökumenische Taizé- Gruppe im Ambachtal
2007:

Gebet mit Gesängen aus Taizé am 19.10.2007 19.30 Uhr

Nr. 23      Laudate omnes gentes
Nr. 9        Christus dein Licht
Nr. 39      Tu sei sorgente viva
Lesung aus Psalm 5                          
dazwischen Alleluia 11 (Nr. 72)
Nr. 125     The kingdom of god
Nr. 19       Magnificat
Nr. 140     I´m sure I shall see
Lesung aus Lk 14, 7-11                             
Stille,
Gebet
Heiliger Geist,
Geheimnis einer
Gegenwart, du hüllst
uns in deinen Frieden.
Er rührt an unser
Innerstes, er bringt uns
Lebensatem.
Fürbitten mit Kyrie 1 Nr. 79            
Vater unser               
Nr. 174     Aber du weißt den Weg für mich
Nr. 18       Confitemini Domino
Nr.  148    Frieden, Frieden
Segen    
Herr, unser Schöpfer
Gesegnet hast du deine Geschöpfe,
Menschen und Tiere,
aus deiner Hand kommen sie und wir.
Deine Liebe hat uns zusammengebracht.
Wir haben uns von dir entfernt
und darum die Mitgeschöpfe preisgegeben
an Willkür, Ausbeutung und Experiment.
Herr, dein Segen bringe uns wieder zusammen.
Lass uns den Regenbogen erkennen,
der über uns und sie gespannt ist.
Mache uns wieder dankbar für dein Geschenk;
öffne uns die Augen für den Reichtum
dieser Erde.
Segne uns durch neues Staunen.
Lass uns auf die Sprache achten,
die Bruder und Schwester Tier sprechen,
lass uns achten auf die Sprache
von Pflanzen, Blumen und Bäumen.
Segne uns durch neue Freunde über alle Geschöpfe,
und halte uns verbunden in dir. Eberhard Röhrig
Nr.  3       Bleibet hier

Heute abend hatten wir ein wunderschönes Gebet. Viele Menschen aus allen Richtungen kamen zum Gebet zusammen.

Zum Beginn haben wir voller Erwartung den Glocken gelauscht. In der aufgebauten Deko stahlten viele Kerzen Wärme und Licht in unsere Gesichter. So waren wir eigentlich schon bereit anzufangen, aber die Glocken läutetetn unermüdlich weiter und so folgten nach und nach weitere Gäste ihrem Ruf.

In Gebet durften wir eine ganz besondere Atmosphäre der Stille, Ruhe und Ausgeglichenheit erfahren. Die Lieder bereiteten dabei große Freude und für den ein oder anderen war dieses einfache "auf dem Boden sitzen" doch recht anstrengend.

Ein Ende des Gebetes sollte nicht kommen, es hätte doch die besondere Stimmung durchbrochen, so haben wir es uns auch nicht nehmen lassen dem Gebet noch ein paar frei gewünschte Lieder anzuschließen und so die besondere Stimmung in Gesprächen bei Tee und Kuchen mitzunehmen.

Und doch waren die Gespräche mit Kuchen und Tee nur eine kurze Unterbrechung des Gebetes. Das gemeinsame Abbauen und wiederherrichten des Gemeindehauses machte unheimlich viel Spaß. Und dann haben wir das Gebet im Auto auf der Heimfahrt nach Driedorf fortgesetzt. Am meisten hat uns dabei Magnificat Spaß gemacht.