
23.02.2007
Freitag, der 23.02.2007
Zu Beginn der Fastenzeit haben wir uns auf den Weg gemacht, zum Urspung unseres Glaubens zu finden. In einer Meditation von Anselm Grün unter dem Thema: "Wenn ich nur noch einen Tag zu leben hätte", begeneten uns viele Fragen: "Was bedeutet das, dass ich lebe, dass ich atme, dass ich mich selber spüre, dass ich die Schönheit der Landschaft betrachte, dass ich den Duft der Rose rieche, dass ich den milden Geschmack des Weines schmecke? Wie fühlt sich das Leben an? Was geschieht, wenn ich einem Menschen begegne? Was möchte ich mit meinem Leben vermitteln, welche Spur möchte ich in diese Welt eingraben, welche Ausstrahlung möchte ich um mich verbreiten?"
Ich selbst kann mich nur sehr schwer mit dem Gedanken einfinden, daß dieser heutige Tag, mein letzter wäre. Laufen doch ständig Planungen, Terminabsprachen, Vorbereitungen zu Veranstaltungen . . . Der nächste Urlaub ist schon gebucht, na den möchte ich doch nicht missen, schießlich habe ich mich schon so lange darauf gefreut. So fällt es mir doch sehr schwer sich damit auseinanderzusetzen.
Für unser Gerpäch in der Gruppe habe wir uns die Frage gestellt:
Was sind für uns Punkte in unserem Leben, wo wir sagen können, das ist Ziel meines Lebens, Ziel meines ganzen Seins?